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Therapie & Pflege


Das geschulte Therapeutenteam der Klinik Dr. Baumstark motiviert und überzeugt. Ein konstruktiv zusammenarbeitendes Team aus Medizin und Therapie erstellt eine ganzheitliche und individuelle Behandlungsstrategie. Eine umfassende psychologische Betreuung, Sozialtherapie und Ernährungsberatung ergänzen das Therapiekonzept mit dem Ziel zur Leistungsverbesserung und Beschwerdefreiheit.

Wirbelsäulenerkrankungen/ OP
 

  • Einzelgymnastik
  • Klassische Massage
  • Wirbelsäulengymnastik in der Gruppe
  • Bewegungsbad Wirbelsäule
  • Rückenschule
  • Elektrotherapie
  • Wärmeanwendungen
  • Schmerzbeeinflussung
  • Entspannungstherapie
  • Medizinische Trainingstherapie

 

Weitere mögliche Therapien können Sie unserem Therapieangebot von A bis Z entnehmen.

Gelenkerkrankungen/ OP
 

  • Einzelgymnastik
  • Klassische Massage
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Ergotherapie
  • Hüft-, Knie-, und Schultergruppen
  • Bewegungsbad
  • Hilfsmittelversorgung
  • Gangschule im Freien
  • Endoprothesenschule
  • Medizinische Trainingstherapie

Krankengymnastik und Physikalische Therapie

Physiotherapeutische Behandlungen zielen auf die Verbesserung der Gelenkfunktion, der Muskelkraft, der Koordination, des Gelenkschutzes und der Luxationsprophylaxe.

Dafür wird in der Abteilung Physiotherapie ein breites Spektrum an Techniken im Rahmen von Einzelkrankengymnastik und Gruppengymnastik-Programmen angeboten. Darüber hinaus kommen auch aktive Bewegungsförderung und Medizinische Trainingstherapie zur Anwendung. Angeboten werden sämtliche gängigen physikalischen Therapiemaßnahmen, insbesondere Massagen, Lymphdrainagen und nieder-, mittel- u. hochfrequente Elektrotherapien.

In der Einzel-Krankengymnastik erfolgen zunächst die Mobilisation, das Muskeltraining sowie ein Training der Gangsicherheit. Je nach Erkrankung der Patientinnen und Patienten sowie festgestellter Schädigungsfolgen kommen in Abhängigkeit von der Qualifikation der Behandler unterschiedliche Therapieelemente und –konzepte (wie Brügger, FBL, Maitland, Klein-Vogelbach usw.) zur Anwendung. Hier setzt bereits die Motivation zum eigenständigen regelmäßigen Üben und der Freude an Bewegung der erzielten Erfolge der Beweglichkeit ein.

Zusätzlich erhält der Patient, je nach Diagnose, als Unterstützung der Mobilisation auch die CPM-Motorschiene als regelmäßiges Therapiegerät.

Im Behandlungsverlauf wird in Abhängigkeit vom Mobilisationsgrad und der Leistungsfähigkeit des Patienten um eine Therapie als Training in einer geschlossenen Gruppe ergänzt. Je nach spezifischer Indikation und Mobilisationsgrad erfolgt die Zuweisung zu einer Gruppe, die der allgemeinen Konditionierung dienen und eine der Altersgruppe angemessene Ergänzung der Therapie darstellt. Je nach Belastung gehört hierzu 2-3 mal pro Woche, z. B. eine Gehschulung im klinikeigenen Parcours im Innen- und Außenbereich, das Treppensteigen usw.. Ziel ist ein sicheres gut koordiniertes Gangbild und der sichere Umgang mit Hilfsmitteln, wie Unterarmgehstützen, Handstock oder Rollator.

Folgende Gruppentherapien eignen sich für Knie-/Hüftpatienten:
 

  • Hüftgruppe
  • Kniegruppe
  • TEP Gruppe Vollbelastung
  • TEP Gruppe Teilbelastung

 

Zur Gruppentherapie gehört auch die Krankengymnastik im Bewegungsbad. In der Regel nehmen Patienten nach abgeschlossener Wundheilung und ohne Kontraindikation für Anwendungen im Wasser, zwei bis drei Mal in der Woche an dieser Therapieform teil. Je nach Krankheitsbild erfolgt die Zuweisung/Verordnung folgender Bewegungsbäder:
 

  • Bewegungsbad untere Extremitäten
  • Bewegungsbad Wirbelsäule
  • Bewegungsbad Schulter


Die Patienten haben die Möglichkeiten, nach Beginn der Behandlungen im Bewegungsbad nach Einholen des ärztlichen Einverständnisses bzw. der Verordnung im Therapieplan am selbständigen Üben zu den beaufsichtigten Öffnungszeiten des Bewegungsbades teilzunehmen.

Nach einer Einführung an den Trainingsgeräten ist es den Patienten nach Erlaubnis durch die behandelnden Ärzte oder mit entsprechender Therapieverordnung (unter Aufsicht) gestattet, ein Ergometertraining und Sequenztrainng für Rumpf, obere und untere Extremitäten durchzuführen. Diese Geräte stehen auch am Wochenende und Feiertagen für das selbständige Üben bereit.

Das Gruppentherapieangebot für Wirbelsäulenpatienten ist ähnlich aufgebaut:
 

  • Rückenschule
  • Wirbelsäulengymnastik akut
  • Wirbelsäulengymnastik


Auch hier erfolgt die Zuweisung in die Gruppen entsprechend der Indikation und ärztlichen Verordnung. Zusätzlich findet drei Mal in der Woche Nordic Walking statt.

Bei klinisch relevanten Ödemen wird die manuelle Lymphdrainage angewandt. Verspannungsbeschwerden werden additiv mit Massagen therapiert. Bedarfsweise steht die Elektrotherapie, die Wärmetherapie in Form von Naturmoorpackungen im Wasserbett sowie med. Bäder den Patienten zur Verfügung. Weitere Anwendungen können den Therapieverlauf sinnvoll ergänzen. Beispielsweise Moorkneten, Inhalation, Stangerbad und Migränetherapie. Vorrübergehende Teilparesen oder Schmerzzustände können durch Elektrostimulation (TENS) ergänzend behandelt werden.

In der Ergotherapie wird mit individueller Betreuung und Schulung an dem Ziel größtmöglicher Selbständigkeit und Belastungsfähigkeit im täglichen Leben/Beruf gearbeitet. Selbstversorgungsfähigkeit, Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit des Rehabilitanden stehen im Mittelpunkt der Therapie. Darüber hinaus werden auch Prothesengebrauchsschulung, Schienenversorgung, gelenkkräftigende, gelenkschützende und gelenkmobilisierende Therapiemaßnahmen in der ergotherapeutischen Abteilung durchgeführt.

Im Einzelnen werden folgende Therapien durchgeführt:
 

  • Förderung der Selbsthilfe: Training der Alltagshandlungen in der Praxis
  • ADL- Training:  Förderung der Aktivitäten des täglichen Lebens wie z.B.: Körperhygiene, Waschen, Ankleiden, Essen, Kochen, Putzen, Autofahren, Gartenarbeit etc.)
  • Hilfsmittelberatung und Versorgung und die Anleitung zur praktischen Anwendung. Bei Bedarf auch Anfertigung von Hilfsmitteln, wie z.B. Strumpfanzieher, Knöpfhilfe etc.
  • Endoprothesenschulung in Theorie und Praxis
  • Angebot der Einzelberatung und Gruppenschulung
  • Beratung zur Wiedereingliederung in den Beruf und das soziale Leben z.B.: Arbeitsplatzberatung, Arbeitsplatztraining
  • Funktionelles Training der Fein- und Grobmotorik:

      - Förderung von Beweglichkeit, Kraft und Koordination
      - Verbesserung von Ausdauer und Belastbarkeit

  • Wiederherstellung des größtmöglichen Bewegungsausmaßes bzw. Hilfestellungen zur Adaptation an eine bleibende Bewegungseinschränkung
  • Sensibilitätshebung bei sensiblen Ausfallserscheinungen
  • Beratung und das Training zum Gelenkschutz
  • Sturzprophylaxe
  • Propriozeptives Training
     - Verbesserung des dynamischen Gleichgewichts
  • Haltungs- und Belastungsschulung
  • Gangschule, Treppensteigen
  • Unterstützung des Patienten bei der Prothesenversorgung in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Orthopädietechnikern sowie Training des Protheseneinsatzes im Alltag

Für die Medizinische Trainingstherapie steht in der Sporthalle ein großer Trainingsraum mit entsprechenden Geräten zur Verfügung. Hier können beispielsweise Autostabilisationsübungen nach Wirbelsäulen-Operationen oder auch ein spezifischen Ergometertraining nach endoprothetischem Gelenkersatz erfolgen.

Die Aufgabe einer aktivierenden Rehabilitationspflege erfordert von den Pflegefachkräften umfassende fachliche Kompetenzen, in denen spezialisiertes medizinisches und pflegerisches Fachwissen zusammenlaufen.

Neben diesen fachlichen Kompetenzen sind ebenso Organisationskompetenzen, Koordinations- und Kooperationsfähigkeit sowie Beratungskompetenz im Umgang mit den Patienten und den Angehörigen erforderlich.

Die Wiederherstellung des Gesundheitszustandes des Rehabilitanden hat oberste Priorität. Die Verbesserung seiner Eigenständigkeit bei alltäglichen Tätigkeiten, die Wiedereingliederung in sein soziales Umfeld und seinen Beruf sind hierbei zielgebend. Dies erfordert eine umfassende medizinische, therapeutische und pflegerische Versorgung des Patienten, welche durch die Qualifizierung der Pflegefachkräfte mit stetiger Fort- und Weiterbildung gewährleistet wird.

Pflegerische Maßnahmen ermöglichen häufig die Voraussetzung für weitere rehabilitative Maßnahmen, z.B. schmerzfrei die therapeutischen Anwendungen ausführen zu können oder durch ausführlichen Gesprächsbedarf Wohlbefinden und ein Motivationsniveau herzustellen, welches den Patienten den Aufenthalt in der Rehabilitation effektiver gestaltet.

Die Pflegetätigkeiten umfassen vordergründig die größtmögliche Selbstständigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens durch aktivierende Pflege „Hilfe zur Selbsthilfe“ wiederherzustellen. Die Pflegefachkräfte erkennen und fördern die Ressourcen der Patienten und befähigen sie somit zum eigenständigen gesundheitlichen Handeln.

Zu den pflegerischen Aufgaben zählen hauptsächlich:
 

  • die Beratung, Anleitung und Unterstützung bei individuellen gesundheits- oder krankheitsbedingten Bedürfnissen des Patienten
  • Unterstützung bei den Aktivitäten des täglichen Lebens) orientiert nach dem Pflegekonzept
  • Motivation des Patienten
  • Überwachung der Vitalzeichen (u.a. Blutzucker- / Blutdruckkontrollen)
  • Schmerzfreiheit; Beobachtung und Überwachung in Bezug auf die Schmerzsymptomatik
  • Postoperative Wundversorgung nach dem neuesten aktuellen Stand
  • Prophylaxen, insbesondere Thrombose (An- und Ausziehen von Antithrombosestrümpfen)
  • Bereitstellen von Hilfsmitteln, wie Toilettensitzerhöhung, Lagerungskissen, Unterarmgehstützen
  • Transfer aus dem bzw. in das Bett
  • Kälte / Wärmeanwendungen

Die Klinik Dr. Baumstark verfügt im Rahmen ihres ernährungsmedizinischen Angebots über vielfältige Möglichkeiten der Diagnose und Therapie. So stehen neben einem Ernährungsmediziner unsere Diätassistentin sowie Diätköche beratend zur Verfügung. Durch die Arbeit in Kleingruppen sowie das gemeinsame Kochen in der Lehrküche können Übergewicht, Adipositas sowie vielfältige Nahrungsmittelunverträglichkeiten therapiert werden.

Ziel ist das Erlangen von Informationen über Ursache und Folgen von Übergewicht oder ernährungsbedingter Erkrankungen sowie die Fähigkeit zum selbständigen Umgang mit diesen. U.a. werden Kenntnisse zur geeigneten Ernährung bei Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck vermittelt. Aber auch andere spezielle ernährungsbedingte Krankheiten wie z.B. Gluten-Unverträglichkeit, Lactose- oder Fructose-Intoleranz, Verdauungsstörungen nach Darm-, Pankreas- oder Gallen-Operationen können individuell beraten und geschult werden.

Im Rahmen der psychologischen Betreuung können leichtere Essverhaltensstörungen (nicht Anorexie und Bulimie) mitbehandelt werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Behandlung ernährungsbedingter Erkrankungen ist die körperliche Aktivität. Dies erfolgt durch die umfangreichen balneophysikalischen, physiotherapeutischen und sporttherapeutischen Möglichkeiten.

Im Sinne der Optimierung des Behandlungserfolges erfolgt im Rahmen der Rehabilitationsmaßnahme eine interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Berufsgruppen. Da oftmals psychische und soziale Faktoren Einfluss auf die Krankheitsentstehung und den Krankheitsverlauf bzw.  auf den Heilungsprozess haben, ist die psychologische/psychotherapeutische Betreuung und Behandlung - durchgeführt von Diplom-Psychologen/Psychologischen Psychotherapeuten - in das Behandlungskonzept der Rehabilitation integriert. Die Indikation zur Mitbehandlung und Zuweisung zu den psychologischen Einzel- und Gruppeninterventionen ergibt sich im Rahmen der ärztlichen Anamnese/Diagnostik, aufgrund von Vorbefunden (z. B. beim Vorliegen einer psychischen Komorbidität), aus den Hinweisen des therapeutischen Teams sowie den Bedürfnissen des Patienten. Bei Bedarf erfolgt eine psychologische Diagnostik (u.a. Anwendung standardisierter psychologischer Testverfahren).

Eine Mitbehandlung erfolgt vor allem bei Patienten mit chronischen Schmerzsyndromen und Somatisierungsstörungen, psychischen Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen im Zusammenhang mit dem Krankheitsgeschehen, beruflichen und familiären Problemen und Stress-Situationen, depressiven Erkrankungen und Angststörungen, psychovegetativen Erschöpfungssyndromen, Schlafstörungen sowie bei Patienten mit gesundheitsschädlichen Verhaltensstilen und Einstellungen (Risikoverhalten).

Die Behandlung erfolgt in Einzel- bzw. Gruppensitzungen (verhaltenspsychologisch bzw. verhaltenstherapeutisch orientiert). Weiterhin gibt es eine psychologische Mitwirkung bei den Vorträgen zur Gesundheitsinformation und –förderung.

Die psychologischen/psychotherapeutischen Einzelinterventionen (Einzelberatung oder Einzeltherapie) sind stützend, ressourcenorientiert und problemlösend ausgerichtet. Mögliche Ziele sind u.a.:
 

  • psychische/emotionale Stabilisierung und Spannungsreduktion
  • Hilfestellung bei akuten psychischen Konflikten (Krisenintervention)
  • Herausarbeiten von psychischen Einflussfaktoren auf das Krankheitsgeschehen und die Verbesserung der Krankheits- und Schmerzbewältigung
  • Reduzierung depressiver und ängstlicher Symptomatik
  • Unterstützung hinsichtlich der Bewältigung familiärer und beruflicher Probleme und Belastungen
  • Verbesserung sozialer und kommunikativer Fähigkeiten und der Konflikt- und Problembewältigungskompetenz des Patienten sowie die Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Hilfestellung bezüglich der Verarbeitung belastender/unverarbeiteter Lebensereignisse
  • Reduzierung von gesundheitlichen Risikofaktoren und Motivierung zur gesundheitsförderlichen Lebensstiländerung

 

Wesentlich ist auch die Erörterung von Realisierungs- und Umsetzungsmöglichkeiten der erarbeiteten Lösungs- und Bewältigungsstrategien im Lebensalltag des Patienten, ggf. wird dem Patienten eine ambulante psychotherapeutische Weiterbehandlung empfohlen.

Zu den Aufgaben des Psychologen zählt auch das Erstellen des Befund- und Behandlungsberichtes.

Auch dem Pflegepersonal in der Rehabilitation kommt hierbei eine zentrale Funktion zu, da die Pflegefachkräfte eine zentrale Koordinierungsstelle im therapeutischen Team einnehmen. Sie sind 24 Stunden am Tag in erster Linie die AnsprechpartnerInnen für die Patientinnen und Patienten, aber auch für die Angehörigen sowie für den Arzt und alle KollegInnen aus dem therapeutischen Team.

Den Sporttherapeutinnen und -therapeuten der Klinik Dr. Baumstark ist es ein großes Anliegen, die Patientinnen und Patienten über den gesamten Trainingsprozess hinweg zu begleiten und darauf zu achten, dass diese sich selbst nicht überbelasten. Sie erfahren wie es ist, auf Ihre körpereigenen Signale zu hören und Ihre Kräfte optimal einzusetzen. So erzielen Sie schnell Fortschritte und den größtmöglichen Reha-Erfolg.

Das Ziel ist, die Freude an Bewegung zu vermitteln. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten die Ärzte Hand in Hand Hand in Hand mit dem zuständigen Sporttherapeuten persönliche Therapiepläne aus. Dabei werden individuelle Voraussetzungen und Bedürfnisse berücksichtigt. Die Sporttherapie ist der aktivste Anteil der Rehabilitation.

 

Leistungen der Sporttherapie
 

  • Bewegungstherapie
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Bewegungsbad und Aquafitness
  • Walking und Nording Walking
  • Entspannungstraining: z.B. Tai Chi und Qi Gong
  • Wandergruppen
  • Trainingsberatung

Physikalische Therapie


Atemgymnastik
Durch Atemgymnastik wird die Lunge besser belüftet und die Atemleistung verbessert.

Brügger Therapie
Die Therapie beinhaltet das Erlernen einer aufrechten Körperhaltung, die Korrektur der Statik des gesamten Körpers und das Lösen von Muskelverkürzungen aufgrund von Fehlhaltungen.

Brunkow-Therapie
In der Behandlungsmethode nach BRUNKOW erfolgt eine Fortleitung der Muskelspannung in den Rumpf durch gezieltes Schub und Stemmen von Händen und Füßen. Dies bewirkt die unwillkürliche Rumpfaufrichtung mit einer isometrischen Ganzkörperanspannung

Cranio Sacrale-Körpertherapie
Die Behandlungsmethode ist eine sehr feine und sanfte, jedoch intensive und tiefgreifende ganzheitliche Körperarbeit. Sanfte Berührungen fördern die Entspannung, aktivieren die Selbstheilungskräfte, löst Blockaden und Spannungen. Die Cranio Sacrale-Körpertherapie kann allein oder unterstützend zu anderen Therapieformen angewendet werden.

Ergometertraining
Durch Ergometertraining wird die Leistung des Herzkreislaufsystems verbessert und die allgemeine Ausdauer gesteigert.

Einzelkrankengymnastik (mit/ohne Kryotherapie)
Behandlungsziele in der Einzelkrankengymnastik sind Schmerzreduktion, Vergrößerung des Bewegungsumfanges von Gelenken, Funktionsverbesserung und Kräftigung der Muskulatur und Verbesserung der Koordination.

Funktionelle Bewegungslehre
Die Funktionelle Bewegungslehre ist ein Konzept der Bewegungsschule. Sie beinhaltet die Instruktion von therapeutischen Übungen und die Anwendung von Behandlungstechniken, durch die versucht wird, Änderungen im Bewegungsverhalten zu bewirken.

Gangschulung
Bei der Gangschulung übt der Therapeut mit dem Patienten funktionelle, gangtypische Bewegungsmuster, um ein achsengerechtes, gelenkschonendes und ökonomisches Gangbild zu entwickeln. Je physiologischer das Gangbild eines Patienten ist, desto harmonisierender wirkt sich dies auf den Spannungszustand der Muskulatur des Rumpfes und der unteren Extremität aus.

Klassische Massage
Die klassische Massage ist die bekannteste und die am weitesten verbreitete Massageform. Sie wird eingesetzt zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen des Bewegungsapparates, aber auch erkrankte innerer Organe können günstig beeinflusst werden.

Manuelle Lymphdrainage
Durch sanfte Griffe entlang des Verlaufes von Lymphgefäßen wird die Gewebsflüssigkeit bzw. Ödeme mobilisiert und zum Abfluss angeregt. Diese Behandlung wird u. a. nach Operationen angewandt.

Manuelle Therapie
Die Manuelle Therapie hat das Ziel mit dem Auffinden und Behandeln von Dysfunktionen am Bewegungsapparat eine normale Funktion im Gelenk und allen funktionell sowie strukturell damit verbundenen Geweben zu erhalten oder wiederherzustellen.

Medizinische Bäder
Bäder mit medizinischen Zusätzen oder Aromaölen zur Entspannung oder Durchblutungsanregung.

Naturmoorpackungen im Wasserbett
Durch das warme Wasserbett (42°C) werden die gesundheitsfördernden Heilstoffe des Naturmoors in den Körper transportiert und entfalten dort ihre Wirkung.

Nordic Walking/Walking
Beim Nordic Walking wird durch schnelleres Gehen und den dazu rhythmischen Einsatz von zwei speziellen Walkingstöcken die Ausdauerleistung verbessert. Walking, die sportlichere Variante des Gehens, wird in der Literatur als eine „sanfte“ Ausdauertrainingsform beschrieben, die einen ausreichenden Trainingsreiz bei gleichzeitig geringer Überlastungsgefahr gewährleistet.

Schlingenstich
Der Schlingentisch ist ein Therapiehilfsmittel, welches dem Therapeuten ermöglicht, Behandlungen unter teilweiser Wegnahme des Eigengewichtes des Patienten bzw. einzelner betroffener Körperabschnitte durchzuführen. Hierbei werden, abhängig von Diagnose und therapeutischer Zielsetzung, Aufhängungen dieser Körperabschnitte mit an Seilschnüren aufgehängte Schlingen (im Schlingentisch) vorgenommen.

Gruppenanwendungen


Bewegungsbad Gruppen
In spezifisch orientierten Gruppen (Bewegungsbad Allgemein, Wirbelsäule, Bein) werden gymnastische Übungen im Wasser unter Entlastung der Gelenke durchgeführt. Die Übungen werden mit oder ohne Gymnastikgeräte durchgeführt und dienen einer zusätzlichen Muskelkräftigung.

Hüft- und Kniegruppen
Diese Gruppen sind für Patienten nach dem Einsatz eines künstlichen Gelenkes oder nach Frakturen an Bein und Becken geeignet. Durch gezielte Übungen wird die Bein- und Beckenmuskulatur gekräftigt und verkürzte Muskeln gedehnt. Zusätzlich erfolgt auch eine Gangschulung.

Rückenschule
In der Rückenschule werden Alltagsbewegungen und Alltagssituationen im Hinblick auf ihre rückenbelastende Auswirkung besprochen und rückenfreundliche Bewegungsabläufe erlernt.

TEP Gruppen (Hüfte und Knie) im Freien
Hier erfolgt eine Gangschule mit Alltagsrealitäten, die im angrenzenden Park mit leichtem Anstieg oder Abfall des Weges, Unebenheiten und Treppen einhergeht.

Wirbelsäulengymnastik
Die Wirbelsäulengymnastik ist je nach Belastungsintensität unterteilt in akute und normale Gruppen. Mit speziellen Gymnastikübungen wird die gesamte Rumpfmuskulatur gekräftigt, um die Wirbelsäule zu stabilisieren und zu entlasten.

Schwimmunterricht
Erlernen von Rückenschwimmen.

Elektrotherapie
Die Elektrotherapie unterstützt den Heilprozess bei gestörten funktionellen Abläufen des Nerven- und Muskelsystems.

  • Hochvolt / Ultraschallsimultanverfahren
  • Interferenzstrom
  • Niederfrequenzstrom
  • TENS


Ergotherapie

  • Förderung von Greiffunktion, Koordination etc.
  • Gelenkmobilisation
  • Gelenkschutz
  • Muskelkräftigung
  • Prothesenschulung
  • Schulung mit dem Ziel größtmöglicher Selbständigkeit und Belastungsfähigkeit im täglichen Leben & Beruf
  • Sensibilitätshebung

 

Psychologische/ psychotherapeutische Mitbehandlung und Beratung
Im Rahmen psychologischer Einzelgespräche, Gruppen und Vorträgen besteht die Möglichkeit, Wege und Ansatzpunkte zur Verbesserung der Krankheits- und Schmerzverarbeitung und zur Bewältigung von Stress, Belastungen und Konflikten zu finden sowie Ihre Kompetenz zu deren Umsetzung im Alltag zu stärken. Das Bewusstsein und die Zuversicht hinsichtlich der persönlichen Handlungs- und Bewältigungsfähigkeit sollen gefördert werden.
Sie erhalten auch Informationen zu gesundheitlichen Risikofaktoren und gesundheitsfördernden Verhaltensstilen und Einstellungen.
Wir möchten Sie auch beim Aufbau Ihrer körperlichen und mentalen Entspannungsfähigkeit unterstützen. Als Entspannungsverfahren wird die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson angeboten.

 

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Kontaktieren Sie uns, wir helfen gerne weiter.
© U.Haeffner
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